Abschied von Neuseeland

Von Queenstown nach Christchurch: Berge, Pinguine, Ruinen. 6 Wochen in Neuseeland - das klingt nach viel Zeit. Wenn man aber wie wir ein bisschen zu lange auf der Nordinsel bleibt, zu viele Regentage im Hostel chillt, zu viele Mehrtageswanderungen aufnimmt, die immer noch einen Ruhetag danach erfordern - dann, aber eigentlich immer, ist es nicht genug Zeit. Konkret für uns nicht genug für die Südspitze der Südinsel, für Milford Sound und Fjordland.

Die Gegend mit dem Kino-Look

Nach unserer Wanderung zum Rob Roy Gletscher machten wir uns direkt auf den Weg nach Queenstown. Die Sonne schien, die Luft war klar, die Aussichten beim Fahren sagenhaft. Mal säumten trockene Graslandschaften die Hügel links und rechts der Straße, mal blickten wir bergab auf Seen, Felder und Städte, umrahmt von Bergen. Wir hielten in Arrowtown, weil es dort alte Fassaden auf der Hauptstraße gibt, die ein bisschen Siedlerflair verströmen, aber vor allem, weil hier am Arrow Fluss die Szene aus „Herr der Ringe“ gedreht wurde, in der Frodo und Arwen den Fluss überqueren, bevor sie die Nazgul in einer reißenden Strömung untergehen lässt. Ob ich die richtig Stelle gefunden habe? Keine Ahnung. Aber in Neuseeland, und vor allem auf der Südinsel, sieht eh alles nach Szenen aus der Triologie aus.

Pünktlich als wir in Queenstown ankamen, wurde das Wetter schlechter. Die Stadt ist voll von Menschen in Outdoorjacken und mit Outdoorgeschäften, die das entsprechende Equipment oder Abenteuertouren verkaufen. Wir fuhren hinauf zum Moko-See auf den Zeltplatz, auf dem außer uns nur wenige Camper standen. Bei klarer Sicht spiegeln sich die Berge im See, an diesem Tag aber hingen die Gipfel in den Wolken (oder umgekehrt?). Es war windig, kühl und regnete immer wieder. Wir kochten wettergeschützt in unserem Van, zum Frühstück (und bei gleichem Wetter) suchten wir uns lieber ein gemütliches Café in der Stadt.

Das Wetter hielt auch noch an, als wir uns auf dem Weg zur Ostküste machten, als wir einen Blick auf den Kawarau-Fluss warfen, den die Gefährten mit dem Kanu befahren und wo man sich von einer Brücke am Bungee-Seil hinabstürzen kann, und selbst als wir in Palmerston in der Touristeninfo Tipps für die Moeraki-Boulders einholten. Erst als wir auf dem gleichnamigen Holiday Park in Hampden angekommen waren, wurde es besser. Er ist eines der Zeltplatz-Highlights, die wir ohne die App Wikicamps wohl nicht gefunden hätten: direkt am Strand, mit gemütlichen Aufenthaltsräumen, der besten Dusche seit langem´und netten Besitzern, die klasse Tipps für die Umgebung mit uns teilten.

Der Strand mit den Murmeln

Neben den berühmten runden oder halbrunden Steinen am Strand, den Moeraki-Boulders, die zehn Jahre lang auf einer Postkarte unseren Kühlschrank geziert hatten, sind es kniehohe, watschelnde Wesen, die man hier in freier Wildbahn beobachten kann: Pinguine. Um genau zu seien sind es Gelbaugenpinguine, die auf der Liste gefährdeter Arten stehen. Seit Anfang der 1990er ein verletzter Pinguin am Katiki Point Leuchtturm aufgefunden wurde, kümmern sich Freiwillige dort um kranke oder verletzte Tiere. Den Pinguinen scheint die Halbinsel so gut zu gefallen, dass sie freiwillig zurückkehrten und jetzt sogar als Brutstätte nutzen. Außerdem leben auch Robben und vielerlei Vögel an der felsigen Küste.

Die witzigste Szene, die wir beobachteten, war folgende: Ein Pinguin stand auf der Wiese in der Sonne. Als wir uns näherten, scheuchten wir einen Hasen auf. Der wollte in sein Loch schlüpfen, aber der Pinguin war ihm im Weg. Und offenbar mochte der den Hasen nicht besonders. Also hackte er mit dem Schnabel auf ihn ein, bis dieser einen anderen Weg fand und davoneilte…

Gelbaugenpinguine sind ansonsten relativ entspannte Gesellen, und sie hier ungestört - und nicht im Rahmen einer Tour - zu sehen, war eine äußerst angenehme Überraschung. Umso wichtiger, dass die Besucher sich anständig benehmen - keinen Müll liegen lassen und die Tiere nicht stören. Außerdem kann man den Verein unterstützen, der sich um das Reservat kümmert: Penguin Rescue.

Die Moeraki-Boulder sind übrigens nur bei Ebbe zu sehen. Vom Zeltplatz läuft man eine halbe Stunde den Strand nach Süden - oder parkt direkt bei den Steinen, wo es auch ein Café gibt. Das bemerkenswerte an den Moeraki-Bouldern ist ihre Form - sie sind nahezu perfekt rund. Die Murmeln rollen regelmäßig aus dem weichen Erdboden in den Dünen. Manche zerbrechen, manche sinken in den Sand ein. Wie sie entstanden sind - und vor allem, warum sie rund sind, ist schwer zu verstehen und noch schwerer zu erklären. Jedenfalls lagerten sich vor rund 60 Millionen Jahre Sedimente auf dem Meeresboden ab. Nachdem sie sich verdichtet hatten, begannen sich - so eine Schrift der Uni Kiel - die Kalzium- und Karbonat-Ionen auf ein gemeinsames Zentrum zuzubewegen. Um diese Mitte entstanden somit nach und nach Kugeln aus festerem Material. Nachdem sich die Erde anhob, wurden sie von Erosionskräften an der Küste allmählich freigelegt. Heute sind sie ein beliebtes Fotomotiv. Mit ein bisschen Glück sieht man - wie wir - auch noch die kleinen Hector-Delfine in den Wellen dahinter herumspringen, die an der Ost- und Westküste der Südinsel heimisch sind.

Die Stadt mit dem leeren Ecken

Stellt euch einen Ort vor, der nur aus Bordsteinen und Fußwegen besteht. An ihrem Verlauf kann man noch erkennen, wo einst Häuser standen. Jetzt ist da grüne Wiese oder ein Parkplatz. In die Gebäude, die noch stehen, kann man hineinlugen - sie sind wegen Einsturzgefahr gesperrt. Manchmal sind es nur noch steinerne Fassaden, von Balken gestützt, die Etagen fehlen. Manche waren Hotels, öffentliche Gebäude, eine Kirche. Ein bisschen erinnert die Stadt an Pompei - mit fast zwei Jahrtausenden Unterschied in der Architektur. Beide wurden von einer Naturkatastrophe zerstört: Pompei beim Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr., Christchurch beim Erdbeben 2011.

Es ist eine Sache, davon in den Nachrichten zu lesen, von dem Hauptbeben, das plötzlich und heftig zur Mittagszeit den Untergrund der 340.000-Einwohner-Stadt erschütterte, von den 185 Toten, die es forderte. Eine andere Sache ist es, die Geschichte einer Freundin zu hören, deren Nachbarhaus einstürzte und die sich vor Angst nicht bewegen konnte und Glück hatte.

Nochmal ganz anders war es, dort zu stehen, zwischen den leeren Ecken entlangzulaufen, durch Absperrzäune zu späen und das Ausmaß zu begreifen. Chch’s Einwohner aber versuchen, die entstandene Leere in der Innenstadt zu füllen: Mit Bänken, Gärten, Kneipen. Mit Kunst an den Wänden und davor. Und mit einem Denkmal: 185 leere Stühle, stehen dort, wo gegenüber der CTV-Tower stand - Bürostühle, Küchenstühle, eine Babytrage - ein weißer Stuhl für jeden Gestorbenen.

IMG_3944

Gleichzeitig drehten sich überall Kräne im Himmel über der Stadt, und in den weniger betroffenen Stadtvierteln fanden wir keine Anzeichen der Katastrophe. Das Leben in Christchurch geht weiter - und wie! An unserem letzten Abend in Neuseeland landete die Rugby-Nationalmannschaft auf dem Flughafen und ihre Ankunft wurde mit einem Feuerwerk gefeiert, das wir auch vom Zeltplatz aus sehen konnten. Dort kochten wir ein Resteessen und räumten unseren Camper auf.

Am nächsten Tag mussten wir ihn abgeben - nach sechs Wochen - und ein Flugzeug besteigen, das uns nach Thailand bringen sollte. Nicht aber, ohne sich vorher mit dem Hausmeister des Zeltplatzes zu verquatschen, der mir noch folgendes mit auf den Weg gab: „Ihr könnt immer wieder kommen, solche wie euch können wir immer gebrauchen!“

Hier könnt ihr alle Beiträge über Neuseeland nachlesen.

IMG_7448

von Laura

(Neuseeland, Wanaka bis Christchurch, 2. bis 6. November 2015)

 

Gletscherland Teil 2

Der aufmerksame Leser wird sich nun denken: „Teil 2? Wo um Herrschaftszeiten ist Teil 1 abgeblieben?“ Wir waren aber am Anfang unserer Reise schon einmal in einem Gletscherland. Und zwar im Norden Norwegens. In vielerlei Hinsicht ähneln sich die Landschaften Neuseelands und Norwegens. Das eine mag keine Vulkane haben, dafür das andere keine Trolle. In beiden gibt es aber ausgiebig Berge, Wildniss, Fjorde, Schafe und eben Gletscher. Beide Länder sind etwa ähnlich groß und haben vergleichbar viele Einwohner. Von einer unserer Kiwi-Arbeitskollegen in Australien erfuhren wir sogar, dass einige Schafscherer regelmäßig ins weit entfernte Norwegen reisen, um dort ihr Geld damit zu verdienen, Schafe auszuziehen - darin scheinen die Kiwis nämlich besser zu sein als die Norweger. Naja dafür haben die mehr Schnee. Auch auf der Liste meiner persönlichen Favoriten stehen diese beiden Länder an oberster Stelle. Einfach weil sie so unglaublich vielseitig und abwechslungsreich sind.

IMG_2874

Bevor wir unsere ersten Gletscher bestaunen konnten, mussten wir aber noch ein ganzes Stück südwärts die Westküste der Südinsel entlang fahren. Auf dem gab es so einiges zu bestaunen. Nicht nur, dass die Straße selbst aufgrund ihrer rauhen und steinigen Abschnitte echt sehenswert ist, zwischendurch fanden wir als erstes eine Robbenkolonie nahe Westport vor. Auf einem kleinen Wanderweg gelangt man an einen Aussichtspunkt mit Blick auf die trolligen Tiere. Als wir eintrafen, waren glücklicherweise gerade alle zuhause, entspannten und sonnten sich auf den Steinen und stritten sich hier und da um den besten Platz. Wir beide laufen immer ein wenig Gefahr uns festzugucken und viel zu viel Zeit zu verlieren, denn bis zu unserem nächsten Ziel, den Pancake Rocks, war es noch ein ganzes Stück und wir wollten noch vor Sonnenuntergang ankommen. Das Wetter war ausgezeichnet und direkt in Laufweite zu den Pancake Rocks gab es einen ziemlich gemütlichen Campingplatz. Auch der Strand direkt nebenan war nicht von schlechten Eltern. Noch am selben Abend statteten wir den berühmten eierkuchenförmigen Felsen einen kurzen Besuch ab, doch zu diesem Zeitpunkt war gerade Ebbe - und nur wenn die höchsten Wellen auf die Felsen treffen, kommen schäumende Fontänen aus kleinen Höhlen meterhoch in Richtung der Besucher geschossen. Also machten wir uns am nächsten Morgen bei Flut noch einmal auf den Weg und das Meer war schon auf den ersten Blick sehr viel stürmischer als noch am Vortag. Hin und wieder kam ein derartiger Kavenzmann auf die Felsen zu, dass uns zahlreiche pitschnasse Touristen entgegenkamen. Ich hatte zu viel Angst um meine ganze Technik, als das ich es darauf anlegen hätte wollen.

IMG_2725

Unser nächstes großes Highlight sollte der Franz Josef Gletscher im Westland Nationalpark werden, einer von nur drei begehbaren Gletschern in Neuseeland, und das, obwohl das kleine Land über 3000 davon besitzt. Auf meiner persönlichen Liste stand eine geführte Gletscherwanderung. Vor Ort jedoch erfuhren wir, dass man nicht einfach dort hinauf spazieren kann, sondern dass man von einem Hubschrauber darauf abgesetzt werden muss. Nun war das Wetter leider ziemlich miserabel und wir entschieden uns ein paar Tage auf Besserung zu warten. Vorübergehendes Lager war das Hostel im Ort Franz Josef, hinter dessen Haupthaus auch ein paar wenige Stellplätze für Camper zur Verfügung standen. Am Lagerfeuer lernten wir zwei Deutsche kennen, dessen Gesellschaft wir sehr genossen und mit denen wir später noch eine der schönsten Wanderungen unserer bisherigen Reise machen würden. Man trifft zwar auf eine Menge durchaus netter Menschen auf Reisen, aber Leute, mit denen man sich auf Anhieb richtig gut versteht, sind rar gesäht. Die Geschichten, die die beiden von Australien erzählen konnten, waren köstlich, außerdem waren beide verrückt nach Abenteuern. Einmal haben sie sich in Australien auf einer einsamen Insel absetzen lassen - nur mit ihrer Ausrüstung, Wasser und der Gewissheit, dass sie nach einer Woche wieder vom Boot abgeholt werden.

Das Hostel hatte alles, was wir brauchten. Den Aufenthaltsraum und die Küche nutzten wir zum schreiben und kochen. Einmal hat Laura einen Blogeintrag gelöscht, an dem ich schon den ganzen Tag geschrieben hatte und der fast fertig war. Aber im Großen und Ganzen konnten wir uns nicht beschweren und hatten eine Unterkunft, in der wir die erlebnissreichen Wochen zuvor in Ruhe verarbeiten konnten. Leider wurde das Wetter aber nicht besser und der Ausflug auf den Franz Josef Gletscher fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Jedoch statteten wir dem Fox Gletscher einen kleinen Besuch ab, in dessen Nähe wir ebenfalls eine Nacht verbrachten. In Küstennähe hatten wir wunderbares Wetter, aber dort, wo Luftmassen auf das Gebirge treffen, formten sich auch hier wieder dicke, dunkle Wolken.

An den beiden darauffolgenden Tagen stand endlich die Wanderung auf dem Copland Track auf dem Programm. Diese wurde uns von unserem Freund Gummiz wärmstens ans Herz gelegt. Ihm hat sie sogar so gut gefallen, dass er sie während seines einjährigen Aufenthaltes zweimal unternommen hat. Auf dem Wanderparkplatz trafen wir auf die beiden Deutschen, mit denen wir uns verabredet hatten und auf ein paar weitere Wanderer aus Israel, die wir später in der Hütte kennenlernten. Der Copland Track ist eine Art Geheimtip unter den Wanderungen Neuseelands und er kann es ohne weiteres mit den berühmten „Great Walks“ aufnehmen. Aber eigentlich ist es auch ganz gut, dass er nicht wie diese beworben wird, denn so mussten wir nicht ein Jahr im Vorraus unsere Betten buchen, was vielerorts leider ein Nachteil der Schönheit Neuseelands ist.

IMG_3184

Auf dem doch recht anstrengenden Weg das Flußtal hinauf verlor Laura unbemerkt mein Stativ, das am Rucksack gebaumelt hatte. Aber glücklicherweise trafen wir auf ein weiteres Pärchen aus Israel, das auf dem Rückweg war und fragten ob, wenn sie das Stativ denn finden sollten, sie es an unser Auto stellen könnten. Auf etwa der Hälfte des Weges machten wir an einer kleinen Wanderhütte eine Rast und trafen wiederum auf einen Skilehrer aus Neuseeland. In den Sommermonaten wandert oder „trampt“ er, wie die Neuseelander sagen, am liebsten allein oder mit Freunden durch das ganze Land. Ansonsten liebt er seinen Job als Skilehrer, weil er da den ganzen Tag Ski fahren darf. Nachts träumt er dann vom Ski fahren und wenn er davon aufwacht, möchte er am liebsten sofort Ski fahren. Ein verrückter Typ, der außerdem das Zelt eines Südafrikaners durch den Wald schleppte, weil der aufgrund seiner operierten Knie nur noch langsam vorankam. Auf den Jäger würden wir dann später wahrscheinlich noch treffen und ihn an einer toten Bergziege erkennen, die er auf seinem Buckel trägt. Und tatsächlich stießen wir nur wenig später auch auf diesen Herren und richteten ihm aus, dass sein Zelt auf dem Parkplatz auf ihn warten würde.

copland track panorama

Die genaue Beschreibung der Wanderung erspare ich mir an dieser Stelle. Jeder der mehr Informationen haben möchte, kann sie sich hier besorgen. Gesagt sei nur, das der Copland Track deswegen etwas so Besonderes ist, weil sich an der Wanderhütte natürliche heiße Quellen befinden. Hier haben wir mit den anderen Wanderern etwa 4 Stunden lang im heißen Matsch gelegen, Sterne geschaut, Wein getrunken und geredet. Besonders interessant war, dass sich unter den Wanderern an diesem Tag insgesamt 6 oder 7 Israelis befunden haben. Soweit ich das verstanden habe, wollten die nach ihrem Wehrdienst, der um einiges länger und intensiver ist als der deutsche, etwas von der Welt sehen.

Nach unserer Wanderung (mein Stativ wartete an unserem Auto auf mich) ging es weg von der Westküste Neuseelands Richtung Wanaka. Das kleine Örtchen ist besonders durch den meistfotografierten Baum des Landes bekannt. Dieser steht nicht weit vom Strand mitten im Wasser. Von der Niederländerin im Berlins hatten wir aber auch noch von einem Gletscher erfahren, an dem man anders als bei unseren beiden vorigen Versuchen ganz nah herankommt. Die Straße dorthin war etwas abenteuerlich, denn eigentlich durften wir mit unserem Bus keine Schotterpisten fahren bzw. wären im Falle einer Panne selbst verantwortlich für den Schaden gewesen. Auf dem Weg fuhren wir durch mehrere Bäche. Nach einer relativ kurzen, aber dafür unheimlich steilen Wanderung erreichten wir den Rob Roy Gletscher. Auf der gegenüber liegenden Seite haben die Steine eine Art natürliche Tribüne geformt, von der aus man das Schauspiel des Gletschers hervorragend beobachten kann. Etwa eine Stunde saßen wir dort und beobachteten wie Eismassen vom Gletscher ins Tal fallen. Ein sehr empfehlenswerter Abstecher. Von hier aus verließen wir das Gletscherland und hatten auch nur noch wenige Tage übrig. Leider hatten wir dadurch keine Zeit Neuseelands Fjordland zu besuchen. Wir trösteten uns wie immer damit, dass wir dies das nächste Mal machen werden. Und, dass wir die Fjorde ja bereits im norwegischen Gletscherland gesehen hatten.

von Christoph

(Neuseeland, im Nordwesten der Südinsel, 25. Oktober bis 2. November 2015)